Claudia Priber ist neue Geschäftsführerin der Kultur-Betriebe Burgenland

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Mit 1. November 2024 übernahm Claudia Priber die Geschäftsführung der KBB-Kultur Betriebe Burgenland GmbH. Sie folgt auf Barbara Weißeisen-Halwax, die künftig in der Landesholding Burgenland im Bereich „Forschung und Innovation“ tätig ist. Claudia Priber war zuletzt acht Jahre lang Vorständin der Abteilung 7 – Bildung, Kultur und Wissenschaft im Amt der burgenländischen Landesregierung.


„Mit Claudia Priber konnten wir eine Top-Expertin gewinnen, die sowohl die Leidenschaft für Kunst und Kultur als auch die notwendigen wirtschaftlichen Kompetenzen mitbringt. Aufgrund ihrer umfassenden Kenntnisse der burgenländischen und österreichischen Kunst- und Kulturszene sowie ihrer Erfahrung im Bereich der Kulturverwaltung ist Claudia Priber die Idealbesetzung für diese Position“, zeigt sich Landesholding Burgenland-Geschäftsführer Hans Peter Rucker überzeugt.

Die Landesholding Burgenland hatte im Sommer 2024 eine öffentliche Ausschreibung für die Position gestartet, auf die sich neun qualifizierte KandidatInnen beworben haben. Nach Sichtung und Bewertung der Unterlagen wurden die drei bestgereihten BewerberInnen zu einem Hearing eingeladen. Letztlich konnte Claudia Priber mit ihrem umfassenden Fachwissen und ihrer tiefgehenden Kenntnis der burgenländischen Kulturszene überzeugen.

Umfassende Kenntnisse über die Kultur-Betriebe Burgenland
In den Jahren 2013 bis 2020 war Claudia Priber im Aufsichtsrat der Vorgängerorganisation KSB (Kultur-Service Burgenland) und auch der KBB als Mitglied, Vorsitzende-Stellvertreterin und Vorsitzende tätig und leistete damit einen wesentlichen Beitrag zum Erfolg des Unternehmens.

Ihre Funktion als Vorständin der Abteilung für Bildung, Kultur und Wissenschaft im Amt der Burgenländischen Landesregierung ermöglichte ihr außerdem einen tiefen Einblick in die strategische und wirtschaftliche Ausrichtung der KBB. Als Mitautorin der Strategie „Kultur Burgenland 2020“ legte Priber den Grundstein für das heutige Unternehmen, das nach der strategischen Eingliederung mehrerer Vereine, darunter „Kulturzentren Burgenland“, „Liszt Festival Raiding“, „Schloss-Spiele Kobersdorf“ und „Seefestspiele Mörbisch“, zum größten Kulturbetrieb des Burgenlands gewachsen ist.

Claudia Priber ist außerdem in unterschiedlichen Funktionen in vielen kulturnahen Organisationen tätig, etwa als Präsidentin des Musikschulwerkes Burgenland.

Burgenländische Identität stärken, kulturtouristische Attraktivität steigern
Claudia Priber freut sich auf die mit der Position verbundenen Aufgaben und Herausforderungen. Sie möchte die Kulturbetriebe Burgenland als Plattform und Servicestelle in sämtlichen Kunst-, Kultur- und landeskundlichen Bereichen positionieren. „Es gilt, Synergien zu nutzen und Kompetenzen zu bündeln, um ressourcenschonend die kulturelle Vielfalt des Burgenlands noch mehr erblühen zu lassen. Das Öffnen des Unternehmens für die gesamte Kulturszene sehe ich als Chance, unsere burgenländische Identität zu stärken und auch die kulturtouristische Attraktivität zu steigern“, so Priber.

Zur Person: Mag.a Claudia Priber wurde am 17. Jänner 1980 geboren. Sie ist verheiratet und Mutter von zwei Kindern.

Claudia Priber verfügt über eine vielseitige und fundierte Ausbildung im Bereich Kultur und Kommunikation. Sie absolvierte ein Magisterstudium der Musikwissenschaften an der Universität Wien, das sie mit ausgezeichnetem Erfolg abschloss. In den Jahren 2011 bis 2020 setzte Claudia Priber ihre Ausbildung in einem postgradualen Studium der politischen Kommunikation an der Donau-Universität Krems fort. Zuvor erlangte sie 2007 den Titel der staatlich geprüften Landwirtin an der Landwirtschaftlichen Fachschule Güssing.

KBB-Kultur-Betriebe Burgenland

In der KBB sind alle unternehmerischen Aktivitäten des Landes Burgenland im Bereich Kultur zusammengefasst. Dazu zählen Kulturzentren, Museen und Galerien aber auch Konzert-, Theater-, sonstige Kunst- und Kulturveranstaltungen. In seiner Funktion als Drehscheibe der burgenländischen Kunst und Kultur präsentiert das Unternehmen dieses reiche kulturelle Erbe sowie die lebendige ethnische, sprachliche und religiöse Vielfalt als facettenreiches Kulturangebot.