Bauträger des Projekts ist die Landesimmobilien Burgenland GmbH, mit dem Bau entstehen auch hochqualifizierte Arbeitsplätze. Nach seiner planmäßigen Fertigstellung im zweiten Halbjahr 2026 soll der erweitere Campus Räumlichkeiten der Fachhochschule Burgenland, der Küche Burgenland und der Gesundheit Burgenland beheimaten. Das Projekt gliedert sich baulich in insgesamt neun Baukörper und umfasst Übungs- und Seminarräume, Laboratorien, Hörsäle, eine öffentliche Bibliothek, Aufenthaltsplätze für Studierende, eine Mensa aber auch Verwaltungsräume und Büros. Die Lehrräume bieten künftig Platz für mehr als ein Dutzend Bachelor- und Masterstudiengänge. Neue Studiengänge der FH Burgenland kommen hinzu – hier soll künftig auch Radiologietechnologie und Biomedizinische Analytik gelehrt werden. Dies sei ein weiterer wichtiger Schritt zur langfristigen Absicherung einer starken öffentlichen Gesundheitsversorgung im Burgenland, so der Landeshauptmann.
Aus dem neuen Angebot ergibt sich, in unmittelbarer Nähe zur neu errichteten Gesundheit Burgenland-Klinik sowie der Gesundheits- und Krankenpflegeschule, beides in Oberwart, eine starke südburgenländische Achse im Bereich der Gesundheit und Pflege. Diese biete ein geeignetes Umfeld für die Errichtung einer eigenständigen privaten Medizin Universität im Burgenland, sagt Doskozil. Eine Machbarkeitsstudie zu diesem zukunftsrelevanten Vorhaben für die heimische Gesundheitsversorgung ist aktuell in Arbeit.
Unabhängig hiervon bedeutet die Erweiterung des Campus Pinkafeld einen weiteren kräftigen Schub für die heimische Hochschulinfrastruktur. Diese wurde jüngst durch die Akkreditierung der Joseph Haydn Privathochschule in Eisenstadt bereichert.